Autohaus-Agentur

Agentur fürs Autohaus: mobile.de, Fahrzeugsuche, Vehicle Ads

Sharpness Solutions ist eine Digitalagentur in Oldenburg in Niedersachsen, gegründet 1999. Im Fahrzeughandel arbeiten wir seit Jahren: Dieselbe eigene TYPO3-Fahrzeugsuche läuft bei drei Händlern, von einem dreistelligen Nutzfahrzeugbestand bis zu über zweitausend Pkw an sechs Standorten. Wir sind Partner von mobile.de und haben deren Schnittstellen in drei Projekten gebaut – bei Eschen Nutzfahrzeuge, Autohaus Brüggemann und Nord Automobile. In Google Fahrzeuganzeigen arbeiten wir uns ein; das Format ist in Deutschland seit März 2026 allgemein verfügbar, ausgeliefert haben wir es noch in keinem Kundenprojekt. Diese Seite erklärt, was in welcher Reihenfolge passiert, was wir liefern, was Sie beibringen müssen und was bei mobile.de und Google liegt. Telefon 0441 21 21 63 0, Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr.

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Woran Autohaus-Projekte hängen bleiben

Anfragen aus dem Fahrzeughandel klingen unterschiedlich und laufen auf vier Punkte hinaus. Sie stehen hier, damit Sie vor dem ersten Gespräch wissen, was wir fragen werden – und warum wir keine Zusage machen, bevor diese vier Punkte geklärt sind.

Niemand hat festgelegt, welches System führt

Die Frage klingt akademisch und schlägt später im Aufwand durch. Solange nicht je Datenart geklärt ist, ob das Portal, die Warenwirtschaft oder eine eigene Bestandsführung die Wahrheit hält, schreiben zwei Systeme dieselben Felder. Das fällt nicht sofort auf, sondern erst, wenn ein Preis auf der Website anders steht als im Portal – und niemand rekonstruieren kann, welcher Stand der jüngere war. Wir klären das im Konzept, vor der ersten Zeile Code.

Der mobile.de-Zugang ist ein anderer, als Sie denken

Vorhaben scheitern an der Kontoart, bevor die Technik überhaupt beginnt. Für die Seller-API brauchen Sie einen API-Account, und den schaltet der Kundenservice von mobile.de frei – nicht wir und nicht Ihr Händlerbereich. Wollen Sie dagegen nur den eigenen Bestand lesen, genügt für die Search-API der Dealer-Account, dessen Zugangsdaten Sie selbst im Händlerbereich erzeugen. Welchen Weg Sie brauchen, hängt an der Richtung, und die Richtung hängt an der ersten Frage.

Vehicle Ads soll jemand „einfach einrichten“

Das geht auch seit der allgemeinen Verfügbarkeit nicht auf Knopfdruck. Seit März 2026 ist das Format in Deutschland für alle Fahrzeugwerbetreibenden freigegeben; das Add-on lässt sich im Merchant Center unter Einstellungen und Add-ons direkt aktivieren, ein Kontaktformular und eine Freigabe durch Google sind dafür nicht mehr nötig. Davor steht aber unverändert die Frage, ob Ihr Bestand zugelassen ist, und danach die Arbeit an Feed und Fahrzeugdetailseite. Dort liegt der Aufwand, nicht in der Aktivierung. Wir bereiten die Datenseite vor und sagen Ihnen, wo unsere Erfahrung endet.

Ihre Fahrzeugdetailseite ist noch nicht feedfähig

Google prüft nicht nur den Feed, sondern die Seite dahinter. Händlername, Standort, Preis, Laufleistung bei Gebrauchtfahrzeugen und Verfügbarkeit müssen dort sichtbar sein, und der Preis im Feed muss exakt dem Preis auf der Seite entsprechen. Wer Überführungskosten mal ein- und mal ausblendet oder die Laufleistung nur in der Trefferliste zeigt, produziert Ablehnungen. Das ist Arbeit am Template und am Datenmodell – sie fällt an, bevor eine Kampagne überhaupt sinnvoll ist.

Was wir im Fahrzeughandel gebaut haben

Wir sind Partner von mobile.de. Die Schnittstellen der Plattform haben wir in drei Projekten gebaut: bei Eschen Nutzfahrzeuge, bei Autohaus Brüggemann und bei Nord Automobile. Über diese drei Projekte sind beide Richtungen im Haus – der Export, bei dem ein eigenes System die Anzeigen nach mobile.de schreibt, und der Import, bei dem der Portalbestand in die Website gelesen wird. Welche Richtung bei welchem Kunden läuft, geben wir hier nicht heraus; das gehört dem jeweiligen Kunden. Für Ihr Projekt zählt ohnehin die andere Frage: welche Richtung zu Ihrem führenden System passt. Beide Wege sind bei uns gelaufen, mit den Fehlern, die dabei auftreten, und mit dem Aufwand, den sie kosten. Und Sie bekommen von uns keine Zusage, die wir aus einer Dokumentation abgeschrieben haben: Wo mobile.de etwas nicht dokumentiert – Rate-Limits zum Beispiel –, sagen wir das, statt eine Zahl zu erfinden.

Die Fahrzeugsuche auf den Websites von Autohaus Brüggemann, Nord Automobile und Eschen Nutzfahrzeuge ist kein zugekauftes Plugin, sondern eine eigene TYPO3-Extension. Dieselbe Extension, drei sehr verschiedene Bestände: gebrauchte schwere Nutzfahrzeuge im Exportgeschäft, ein Autozentrum mit über tausend Fahrzeugen und ein Mehrmarkenhaus mit sechs Standorten und 24 Marken im Filter. Für Sie hat das zwei praktische Folgen. Erstens ist die Suche keine Neuentwicklung, sondern eine Installation mit Anpassung – das verschiebt den Aufwand von der Programmierung zur Datenanbindung, und dort gehört er hin. Zweitens kommt jede Weiterentwicklung allen Installationen zugute: ein zusätzliches Filterkriterium, eine Anpassung an geänderte Pflichtangaben, eine Verbesserung an der Trefferliste. Voraussetzung ist TYPO3. Wenn Sie auf einem anderen System sitzen, ist das keine Vorentscheidung gegen uns, aber es ändert die Rechnung, und das sagen wir vor dem Angebot.

Bei Eschen Nutzfahrzeuge liegt zusätzlich die Bestandsführung bei uns: etruck ist eine Eigenentwicklung und dort das führende System für Bestand, Bilder und Dokumente; die Website ist Ausgabekanal und keine zweite Datenhaltung. Der Auftritt läuft in fünf Sprachen aus einer Erfassung, weil technische Angaben wie Erstzulassung, Laufleistung und Achskonfiguration sprachneutral sind. Betrieben wird das auf eigenen Servern in Deutschland. Wir nennen das hier nicht, weil ein Autohaus zwingend eine Eigenentwicklung bräuchte – die Frage stellt sich nur dort, wo Standardsysteme das Datenmodell nicht abbilden –, sondern weil es die Frage beantwortet, ob wir das Datenmodell dieser Branche verstanden haben oder nur eine Schnittstelle bedienen können. Wer ein führendes System selbst gebaut hat, weiß, welche Felder eine Portalanbindung wirklich verlangt und an welcher Stelle ein Import stillschweigend Werte verliert.

Die erste Frage: welches System führt

Bevor irgendetwas gebaut wird, fällt eine Entscheidung, die kein Werkzeug für Sie treffen kann: Welches System führt den Bestand, und zwar je Datenart. Führt mobile.de, ist Ihre Website ein Abbild des Portals – der Bestand wird über die Search-API gelesen, die in der Dokumentation auch Ad-Integration heißt, auf Deutsch Inserats-Einbindung. Führt Ihr eigenes System, Ihre Warenwirtschaft oder eine Bestandsführung wie etruck, ist mobile.de ein Ausgabekanal: Anzeigen werden über die Seller-API angelegt, geändert und gelöscht, Bilder hochgeladen und sortiert. Beides funktioniert. Beides gleichzeitig für dasselbe Feld funktioniert nicht. Wer diese Festlegung überspringt, bekommt kein Fehlerbild, sondern zwei Systeme, die sich gegenseitig überschreiben – mal gewinnt der Import, mal der Redakteur, und niemand kann sagen, welcher Preis gerade gilt.

Woran die Entscheidung hängt, lässt sich benennen. Erstens: Wo wird ein Fahrzeug zuerst erfasst – im Portal oder im Haus? Wer den Wagen ohnehin im Einkauf, in der Aufbereitung und in der Preisfindung anfasst, hat die Daten längst intern und sollte sie nicht im Portal zweitpflegen. Zweitens: Wie viele Kanäle gibt es? Bei Website, Portal und einem B2B-Kanal ist der Import aus dem Portal eine Sackgasse, weil das Portal nie alle Felder führt, die die anderen Kanäle brauchen. Drittens: Wie tief sind die Daten? Über ein Suchergebnis der Search-API kommen weniger Felder zurück als beim direkten Abruf einer Anzeige über den Ad-Key; das steht so in der Dokumentation und entscheidet, ob ein Import überhaupt die Felder liefert, die Ihre Fahrzeugdetailseite zeigen muss. Viertens: Welchen Zugang haben Sie überhaupt? Das entscheidet mobile.de, nicht wir – dazu der nächste Abschnitt.

Aus der Festlegung folgt der Bauplan. Führt Ihr System, brauchen wir eine Warteschlange statt eines Feuerwerks: Die Dokumentation schließt parallele Anfragen zur selben Anzeige ausdrücklich aus – wer Daten und Bilder gleichzeitig schreibt, muss das je Anzeige serialisieren. Dazu ein Wiederanlauf, der nach einer Störung nicht bei null beginnt, und ein Protokoll, aus dem hervorgeht, welcher Datensatz wann in welchem Zustand übertragen wurde. Führt das Portal, brauchen wir stattdessen eine belastbare Abgleichstrategie: Der Ad-Stream liefert Ereignisse per WebSocket, wenn eine Anzeige angelegt, geändert oder gelöscht wird, hält die Historie aber nur 24 Stunden vor. Ein längerer Ausfall lässt sich damit nicht aufholen; dann ist ein Vollabgleich über eine andere Schnittstelle nötig. Diese beiden Bauteile sind der Unterschied zwischen einer Anbindung, die läuft, und einer, die nur einmal funktioniert hat.

mobile.de: welcher Zugang, welche Schnittstelle, welche Grenze

Die Zugangsfrage steht am Anfang, weil sie festlegt, welcher Weg überhaupt offensteht – und weil sie nicht bei uns liegt. mobile.de unterscheidet zwei Kontoarten. Den Dealer-Account hat jeder angemeldete Händler; die Zugangsdaten für die dafür freigegebenen Schnittstellen erzeugt er selbst im Händlerbereich, der Dealer-Area. Der API-Account ist etwas anderes: ein gemeinsamer Zugang, für den einzelne Schnittstellen freigeschaltet werden, und die Freischaltung läuft über den Kundenservice von mobile.de. Nach der Übersichtstabelle der Dokumentation gilt: Seller-API, Ad-Stream, Insights-API und Lead-API nur mit API-Account; die Search-API mit beidem, wobei der Dealer-Account den Zugriff auf das eigene Inventar meint. Wer also nur seine eigenen Anzeigen auslesen und auf der Website ausspielen will, braucht keinen vom Support freigeschalteten API-Account. Diese Unterscheidung klären wir vor dem Angebot, nicht während der Umsetzung.

Für die Seller-API gibt es zwei dokumentierte Wege, und sie unterscheiden sich deutlich. Ein Händler, der selbst hochlädt – oder dessen Werkzeugentwickler –, beantragt die Freischaltung per E-Mail an den Service von mobile.de, mit der betroffenen Kundennummer, dem Firmennamen und der Bitte um Aktivierung der Seller-API. Wird die Upload-Schnittstelle aktiviert, legt mobile.de einen API-Benutzer an. Der zweite Weg gilt für Transfer Service Provider, also für Anbieter, die viele Händler versorgen: Dort verlangt der Antrag Firmendaten, einen technischen und einen vertraglichen Kontakt, Angaben zu Software und Plattform, Anschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und mindestens zehn zu versorgende Kundennummern. Für ein einzelnes Autohaus ist der erste Weg der richtige. Beantragen muss ihn der Händler; wir können ihn nicht für Sie stellen, aber wir sagen Ihnen, welche Angaben hineingehören.

Die Grenzen gehören ins Konzept, nicht in die Fehlersuche. Die Search-API liefert über paginierte Ergebnisseiten höchstens 2.000 Anzeigen; die Seitengröße hat den Vorgabewert 20 und das Maximum 100. Ein Bestand darüber muss über Filter segmentiert werden, sonst ist er schlicht nicht vollständig abrufbar. Der Ad-Stream erlaubt eine Verbindung je Benutzer – baut ein zweiter Prozess eine Verbindung auf, werden die vorherigen geschlossen; ein automatischer Wiederaufbau gehört deshalb in den Client. Die maximale Bildanzahl je Anzeige ist keine feste Zahl, sondern steht als Feld maxImages in den Einstellungen der Verkäuferressource und ist zur Laufzeit abzufragen. Bulk-Abfragen der Insights-API nehmen je nach Endpunkt höchstens 100 mobileAdIds, bei der Verkaufswahrscheinlichkeit bis zu 200. Authentifiziert wird durchgängig per HTTP Basic Auth gegen services.mobile.de. Und die Testumgebung des Ad-Stream weicht bewusst ab: rund eine Minute mehr Verzögerung und nur zehn Prozent aller Ereignisse – für einen Lasttest taugt sie nicht.

Ebenso wichtig ist, was nicht dokumentiert ist. Rate-Limits, Kontingente oder ein definiertes Verhalten bei Überlast finden sich in keiner der fünf Schnittstellenbeschreibungen. Wer eine Mengenzusage braucht, muss sie bei mobile.de erfragen; wir behaupten hier keine. Ebenso wenig dokumentiert sind Bildformate, Mindestauflösung und maximale Dateigröße auf der Portalseite – nur die Anzahl über maxImages ist beschrieben. Auch Verfügbarkeits- oder Reaktionszusagen zu den Schnittstellen gibt es nicht. Und zwei Schnittstellen sind ohnehin nicht für jeden offen: Die Insights-API ist auf Teilnehmer am Datenpartnerprogramm beschränkt, die Lead-API auf registrierte Transfer Service Provider und Lead-Management-Partner, wobei ein einzelner Händler sie für das eigene Konto nutzen kann. Wenn Ihnen jemand diese Punkte als geklärt verkauft, lohnt die Nachfrage, woher die Zahl stammt.

Google Fahrzeuganzeigen: Stand, Zulassung, Voraussetzungen

Google Fahrzeuganzeigen zeigen einzelne Fahrzeuge direkt in den Suchergebnissen – mit Bild und Kerndaten wie Marke, Modell, Preis, Laufleistung und Händlername. Das Format richtet sich an Suchende, die bereits ein konkretes Fahrzeug im Blick haben, und der Klick führt auf die Fahrzeugbeschreibungsseite Ihrer eigenen Website, nicht auf eine Google-Seite. Der Stand: In Deutschland ist das Format seit März 2026 allgemein verfügbar; Google hat es am 27. März 2026 für alle Fahrzeugwerbetreibenden in Deutschland, Italien und Spanien freigegeben. Allgemein verfügbar ist es außerdem in Australien, Kanada, Japan und den USA. In offener Beta stehen noch Frankreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich; dort verlangt Google weiterhin, die Voraussetzungen zu prüfen, ein Kontaktformular einzureichen und die Freigabe abzuwarten. Für Deutschland entfällt dieser Schritt: Das Add-on aktivieren Sie im Merchant Center unter Einstellungen und Add-ons selbst. Beachten Sie dabei, dass Googles eigene Übersichtsseite Deutschland weiterhin als offene Beta führt – sie ist an dieser Stelle nicht aktuell.

Die Zulassungsfrage entscheidet, ob das Thema für Sie überhaupt existiert. Welche Fahrzeugarten Googles Richtlinie im Einzelnen zulässt und welche sie ausschließt, steht ausführlich auf unserer Branchenseite Fahrzeughandel – wir wiederholen die Liste hier nicht, sondern sagen, was daraus für einen konkreten Bestand folgt. Ein reiner Pkw-Bestand ist unkritisch. Ein Händler mit schweren Nutzfahrzeugen fällt heraus, Motorräder und Roller ebenfalls. Bei Reisemobilen, Quads und Anhängern ist die Lage für den deutschen Markt offen; woran das liegt, steht im nächsten Absatz. Bei Mischbeständen ist die Trennung Arbeit am Datenmodell: Der Feed muss die nicht zugelassenen Positionen sicher ausschließen, und zwar über ein Feld, das im führenden System gepflegt wird, nicht über eine Handauswahl vor jeder Einreichung. Wer diese Trennung erst nach dem ersten Ablehnungsbescheid einzieht, baut den Feed zweimal. Sonderfälle klären wir vor einer Zusage mit Google.

An dieser Stelle widerspricht Google sich selbst, und wir sagen das lieber, als es zu übergehen. Die Übersichtsseite zu Fahrzeuganzeigen ist enger gefasst und offenbar veraltet: Sie beschränkt das Format auf Fahrzeuge zur nicht gewerblichen Nutzung wie Pkw und Pick-ups und zählt als unzulässig Gewerbefahrzeuge, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Busse, Motorräder, Züge, Boote, Flugzeuge und Outdoor-Nutzfahrzeuge auf. Wohnmobile nennt sie nicht ausdrücklich; ob sie unter Outdoor-Nutzfahrzeuge fallen, lässt sie offen. Dieselbe Seite führt Deutschland zudem weiterhin als offene Beta, obwohl das Format hier seit März 2026 allgemein verfügbar ist. Die Richtlinienseite erlaubt Wohnmobile und Campingfahrzeuge seit einem Update vom 28. Februar 2025 ausdrücklich, unter der Bedingung gültiger Lizenzen in den Rechtsgebieten, in denen die Fahrzeuge stehen oder verkauft werden – formuliert ist dieses Update allerdings in US-Begriffen. Die Erweiterung um Quads, UTVs und nicht motorisierte Anhänger einschließlich Campingfahrzeugen hat Google ab Mai 2026 ausdrücklich nur für die USA angekündigt. Wir behandeln die Richtlinienseite als die spezifischere Quelle und klären Zweifelsfälle vor einer Zusage mit Google.

Auf der Verkäuferseite gilt: Nur Direktverkäufer sind zugelassen, Vermittler sind ausdrücklich ausgeschlossen. Zugelassen ist Neu- und Gebrauchtwagenbestand von Händlern, Einzelhändlern, Aggregatoren oder Herstellern, wobei Aggregatoren und Hersteller nur Fahrzeuge lizenzierter Händler einreichen dürfen. Sie brauchen eine gültige Händlerlizenz, wo das Recht sie verlangt, und einen physischen Standort, den Kunden aufsuchen können, um das Fahrzeug zu besichtigen oder zu kaufen. Googles Richtlinie verlangt außerdem einen lastenfreien Eigentumsnachweis am Fahrzeug – die Formulierung stammt aus dem US-amerikanischen Titelrecht; wie sie auf deutsche Fahrzeugpapiere anzuwenden ist, klären wir im Zweifelsfall mit Google. Kontoseitig verlangt Google vier Dinge: die Website über das Unternehmensprofil bestätigen und beanspruchen, das Google-Ads-Konto mit dem Merchant Center verknüpfen, das Unternehmensprofil verknüpfen und die Unternehmensdaten im Händlerprofil eintragen. Wer nicht Inhaber der Händlerstandorte ist, reicht stattdessen eine Händlerdatenquelle ein. Einen eigenen Kampagnentyp gibt es nicht: Für Deutschland nennt Google die Ausspielung über Performance Max mit Fahrzeug-Datenquellen.

Feed und Fahrzeugdetailseite: die Arbeit an Ihrer Website

Ein Teil der Arbeit betrifft nicht Google, sondern Ihre eigene Website. Händlername, Händlerstandort, Fahrzeugpreis, bei Neufahrzeugen die unverbindliche Preisempfehlung, die Fahrzeugidentifikationsnummer, bei Gebrauchtfahrzeugen die Laufleistung und die Verfügbarkeit müssen auf der Fahrzeugdetailseite sichtbar sein. Und der Preis in der Datenquelle muss exakt dem Preis auf der Seite entsprechen – nicht ungefähr, nicht mit anderer Nachkommastelle, nicht mit oder ohne Überführung je nach Ansicht. Dieselbe Regel gilt für die Laufleistung. Die verlinkte Seite muss erreichbar sein und das beworbene Fahrzeug korrekt zeigen, die Verfügbarkeit zutreffend abbilden. Arbeiten Sie mit Link-Vorlagen, muss die Vorlage den Parameter für den Store-Code enthalten und auf die konkrete Fahrzeugseite führen. Das ist Arbeit am Template und an der Datenkette, nicht an einer Kampagne.

Der Feed selbst ist eine überschaubare, aber unnachgiebige Liste. Pflicht sind unter anderem Kennung, Produktkategorie, Erfüllungsart, bei Angeboten am Standort der Store-Code und eine Link-Vorlage mit Store-Code-Platzhalter, bei Online-Angeboten der Link, dazu Bildlink, Preis, Zustand, Marke, Modell, Laufleistung und Farbe. Für Deutschland ist die Fahrzeugidentifikationsnummer im Feed nicht verpflichtend; wo sie eingereicht wird, muss sie je Fahrzeug eindeutig sein. Die Laufleistung ist für Fahrzeug-Feeds ausdrücklich Pflicht, und zwar immer mit Einheit – die zulässigen Schreibweisen sind eng, und der Wert muss zur Angabe auf der Landingpage passen. Länder- und zustandsabhängig kommen weitere Felder dazu: Baujahr, Preistyp, Listenpreis, Motorisierung, Erstzulassungsdatum bei Gebrauchtfahrzeugen, Verbrauch und CO2-Emission. Für deutsche Emissionszertifizierungen gibt es ein eigenes Attribut. Die Fahrzeug-Datenquelle lässt sich als Datei, als Google-Tabelle oder über die Merchant API einreichen; in der Konfiguration muss das Ziel für Fahrzeuganzeigen aktiviert sein.

Bilder sind der dritte Stolperstein. Zulässig sind GIF, JPEG, PNG, BMP und TIFF, mindestens 100 mal 100 Pixel, empfohlen 800 mal 600 im Seitenverhältnis 4:3, höchstens 16 Megabyte und 64 Megapixel. Verboten sind aufgelegte Wasserzeichen, eingefügte Logos und Texte; beschnittene Bilder werden abgelehnt. Platzhalter- oder Katalogbilder sind nur bei Neufahrzeugen zulässig, und auch dann nur, wenn Marke, Modell und Farbe zum gelisteten Fahrzeug passen. Wer seine Fahrzeugfotos bisher mit Logo versehen hat, hat an dieser Stelle Arbeit. Zum Zeitplan: Nach dem Einreichen oder Aktualisieren einer Datenquelle dauern Synchronisierung und Prüfung 24 bis 48 Stunden, und der Store-Code im Fahrzeug-Feed muss mit dem in den Händlerdaten übereinstimmen. Kosten oder Mindestbudgets nennt Google in der Dokumentation nicht; wir nennen sie deshalb auch nicht.

Ablauf

Wir sehen uns Ihre Bestandskette an.

Schicken Sie uns die URL Ihrer Fahrzeugsuche, Ihre mobile.de-Kundennummer oder einfach die Frage, an der Sie hängen. Sie bekommen eine schriftliche Einschätzung dazu, welches System führen sollte, welcher Portalzugang nötig ist und ob Ihr Bestand für Google Fahrzeuganzeigen überhaupt zugelassen ist – auch dann, wenn Sie danach woanders beauftragen. Sharpness Solutions GmbH, Edewechter Landstraße 161, 26131 Oldenburg. Telefon 0441 21 21 63 0, Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr, info@sharpness.de.

  1. 01

    Erstgespräch und Systemaufnahme

    Wir sehen uns an, welche Systeme im Haus laufen: Warenwirtschaft oder Händlersystem, Website und CMS, Portalkonten, ein etwaiger B2B-Kanal, das CRM. Dazu die Datenlage – welche Felder existieren, wo stehen Verbrauch, CO2-Angaben und Bilder, wer erfasst ein Fahrzeug zuerst. Das Ergebnis ist eine Liste der Systeme mit ihren Schnittstellen und offenen Punkten. Sie bekommen sie schriftlich, auch wenn Sie danach nicht beauftragen.

  2. 02

    Führendes System festlegen

    Vor der Technik steht die Festlegung, je Datenart: Wer hält Stammdaten, wer Preise, wer Bilder, wer den Status verkauft. Daraus ergibt sich die Richtung der Portalanbindung – Export über die Seller-API oder Import über die Search-API – und damit die Kontoart, die Sie brauchen. Wir schreiben das als Tabelle auf, Feld für Feld. Diese Tabelle ist später die Referenz, wenn jemand fragt, warum ein Wert nicht überschrieben wurde.

  3. 03

    Zugänge beantragen bei mobile.de und Google

    Jetzt beantragen Sie, was nur Sie beantragen können. Bei mobile.de ist das je nach Richtung der API-Account über den Kundenservice oder der Dealer-Account, dessen Zugangsdaten Sie im Händlerbereich selbst erzeugen. Bei Google sind es Unternehmensprofil, Merchant Center und Google-Ads-Konto; das Add-on für Fahrzeuganzeigen aktivieren Sie seit der allgemeinen Verfügbarkeit in Deutschland selbst im Merchant Center, ein Kontaktformular und eine Freigabe durch Google sind dafür nicht mehr nötig. Wir sagen Ihnen genau, welche Angaben hineingehören, und warten mit dem Bau, bis die Zugänge da sind.

  4. 04

    Datenmodell, Fahrzeugsuche, Anbindung

    Dann wird gebaut: das Datenmodell nach Fahrzeuglogik, die Fahrzeugsuche als unsere TYPO3-Extension mit Ihren Filtern, und die Portalanbindung in der festgelegten Richtung. Dazu gehören Warteschlange, Wiederanlauf und ein Protokoll je Datensatz, weil parallele Anfragen zur selben Anzeige ausgeschlossen sind und ein Abbruch sonst nicht nachvollziehbar bleibt. Pflichtfelder werden vor dem Schreiben geprüft: unvollständig heißt Fehlerliste, nicht online. Getestet wird gegen einen echten Ausschnitt Ihres Bestands, nicht gegen erfundene Datensätze.

  5. 05

    Fahrzeugdetailseite feedfähig machen

    Wenn Fahrzeuganzeigen das Ziel sind, folgt die Arbeit an der Detailseite: Händlername, Standort, Preis, Laufleistung bei Gebrauchtfahrzeugen und Verfügbarkeit sichtbar, Preis und Laufleistung deckungsgleich mit dem Feed, Link-Vorlage mit Store-Code, Bilder ohne Logo und ohne Wasserzeichen. Parallel prüfen wir die Zulassungsfrage für Ihren Bestand und klären Zweifelsfälle mit Google. Erst wenn Feed und Seite zusammenpassen, ist eine Performance-Max-Kampagne überhaupt ein Thema.

  6. 06

    Abnahme, Go-live, Wartung

    Sie testen am Staging-System gegen eine Abnahmeliste: Import- und Exportlauf, Abgang verkaufter Fahrzeuge, Filter, Pflichtangaben, Formulare, Weiterleitungen. Der Go-live läuft im vereinbarten Fenster mit Backup und dokumentiertem Rückweg. Danach die Frage, wer die laufende Pflege übernimmt. Ohne Service-Level-Vereinbarung bearbeiten wir Anfragen in Eingangsreihenfolge innerhalb von 48 Stunden zu den Geschäftszeiten Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr; mit Vereinbarung gelten BASIC 24, STANDARD 8, ADVANCED 4 oder PREMIUM 2 Stunden Reaktionszeit, Monatspauschale netto je Projekt auf Anfrage.

Häufige Fragen

Sind Sie Partner von mobile.de?

Ja. Wir sind Partner von mobile.de und haben deren Schnittstellen in drei Projekten gebaut: bei Eschen Nutzfahrzeuge, bei Autohaus Brüggemann und bei Nord Automobile. Über diese Projekte sind beide Richtungen im Haus – der Export, bei dem ein eigenes System die Anzeigen ins Portal schreibt, und der Import, bei dem der Portalbestand in die Website gelesen wird. Welche Richtung bei welchem Kunden läuft, geben wir nicht heraus; das gehört dem jeweiligen Kunden. Für Ihr Projekt ist ohnehin die andere Frage entscheidend: welche Richtung zu Ihrem führenden System passt. Das klären wir vor dem Angebot, nicht während der Umsetzung.

Brauche ich die Seller-API oder die Search-API?

Das hängt an der Richtung – und die Antwort steckt schon in der Frage nach dem führenden System. Führt Ihr System, schreiben wir über die Seller-API ins Portal; dafür brauchen Sie einen API-Account. Führt das Portal, lesen wir über die Search-API, die in der Dokumentation Ad-Integration heißt, auf Deutsch Inserats-Einbindung; dafür genügt der Dealer-Account. Der Unterschied, der im Angebot zählt, liegt nicht im Namen der Schnittstelle, sondern im Aufwand dahinter: Der Export braucht Warteschlange, Wiederanlauf und Übertragungsprotokoll, weil parallele Anfragen zur selben Anzeige ausgeschlossen sind. Der Import braucht eine Abgleichstrategie und vorab die Prüfung, ob ein Suchlauf überhaupt alle Felder liefert, die Ihre Detailseite zeigen muss.

Wer beantragt den Zugang bei mobile.de – Sie oder ich?

Sie. Die Freischaltung liegt bei mobile.de und beim Händler, nicht bei der Agentur. Für die Seller-API beantragt ein selbst hochladender Händler die Aktivierung per E-Mail beim Service von mobile.de, mit Kundennummer, Firmenname und der Bitte um Freischaltung; bei Aktivierung wird ein API-Benutzer angelegt. Anbieter, die viele Händler versorgen, gehen über den Transfer-Service-Provider-Antrag mit Firmendaten, technischem und vertraglichem Kontakt, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und mindestens zehn Kundennummern. Für den Dealer-Account schalten Sie im Händlerkonto die Listing Integration frei und erzeugen dort API-Benutzername und -Passwort. Diesen Schritt gehen wir gemeinsam in Ihrem Konto durch.

Wie viele Fahrzeuge kann ich über die Search-API abrufen?

Über paginierte Ergebnisseiten sind höchstens 2.000 Anzeigen erreichbar. Die Seitengröße hat den Vorgabewert 20 und das Maximum 100 – bei 100 pro Seite also 20 Seiten. Wer einen größeren Bestand vollständig auslesen will, muss über Filter segmentieren, etwa nach Marke, Kategorie oder Änderungszeitpunkt, und die Segmente sauber zusammenführen. Dazu kommt eine zweite Grenze, die im Konzept wichtiger ist als die erste: Ein Suchergebnis liefert weniger Felder als der direkte Abruf einer Anzeige über den Ad-Key. Ob die Felder Ihrer Detailseite überhaupt aus einem Suchlauf kommen können, prüfen wir vorher an echten Datensätzen.

Gibt es Rate-Limits bei den mobile.de-Schnittstellen?

In der Dokumentation steht dazu nichts. Für keine der fünf Schnittstellen – Seller, Search, Ad-Stream, Insights, Lead – sind Rate-Limits, Kontingente oder ein definiertes Verhalten bei Überlast beschrieben. Wer eine Mengenzusage braucht, muss sie bei mobile.de erfragen; wir erfinden keine. Dokumentiert sind dagegen vier konkrete Grenzen: eine Ad-Stream-Verbindung je Benutzer, der Deckel von 2.000 Ergebnissen bei der Search-API, höchstens 100 mobileAdIds je Bulk-Anfrage der Insights-API – bei der Verkaufswahrscheinlichkeit bis zu 200 – und das Verbot paralleler Anfragen zur selben Anzeige in der Seller-API. Unsere Umsetzung geht deshalb von einer Warteschlange mit Wiederanlauf aus und nicht von einer angenommenen Obergrenze.

Wie viele Bilder darf eine mobile.de-Anzeige haben?

Das ist keine feste Zahl, sondern eine Kontoeinstellung. Die maximale Bildanzahl steht als Feld maxImages im Einstellungsobjekt der Verkäuferressource, hängt damit am jeweiligen Konto und kann sich ändern; in den Beispielen der Dokumentation stehen die Werte 15 und 30. Praktisch heißt das: Der Client muss maxImages zur Laufzeit abfragen und die Bildstrecke daran ausrichten, statt eine Zahl fest zu verdrahten. Bildformate, Mindestauflösung und maximale Dateigröße sind für die Portalschnittstelle übrigens nicht dokumentiert – anders als bei Google, wo es dafür klare Vorgaben gibt.

Wo stehen Google Fahrzeuganzeigen in Deutschland?

In Deutschland ist das Format seit März 2026 allgemein verfügbar: Google hat Fahrzeuganzeigen am 27. März 2026 für alle Fahrzeugwerbetreibenden in Deutschland, Italien und Spanien freigegeben. Allgemein verfügbar sind sie außerdem in Australien, Kanada, Japan und den USA; in offener Beta stehen noch Frankreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Nur dort verlangt Google vor der Aktivierung ein Kontaktformular und eine Freigabe – für Deutschland aktivieren Sie das Add-on im Merchant Center unter Einstellungen und Add-ons selbst. Beachten Sie, dass Googles Übersichtsseite Deutschland weiterhin als offene Beta führt; sie ist an dieser Stelle nicht aktuell. Was das Format zeigt und wohin der Klick führt, steht im Abschnitt zu Fahrzeuganzeigen weiter oben.

Ist mein Bestand für Google Fahrzeuganzeigen zugelassen?

Das entscheidet Googles Richtlinie, und die Prüfung gehört an den Anfang. Die Grenze verläuft nicht zwischen Marken, sondern zwischen Fahrzeugarten und Verkäufertypen: Ein reiner Pkw-Bestand ist unkritisch, ein Händler mit schweren Nutzfahrzeugen fällt heraus, Motorräder und Roller sind draußen. Zugelassen sind außerdem nur Direktverkäufer mit gültiger Händlerlizenz, wo sie verlangt wird, und mit einem Standort, den Kunden aufsuchen können. Bei Reisemobilen ist Vorsicht geboten: Die Aufnahme von Campingfahrzeugen, Quads und Anhängern hat Google bisher nur für die USA angekündigt, für Deutschland ist sie ungeklärt. Für Ihren Bestand heißt die Prüfung konkret: Wir gehen die Kategorien Ihres führenden Systems durch und legen fest, welche in den Feed gehen und welche nicht. Zweifelsfälle klären wir vor einer Zusage mit Google.

Google widerspricht sich bei Wohnmobilen. Was gilt?

Wir gehen von der Richtlinienseite aus, weil sie die spezifischere Quelle ist – und wir sagen Ihnen, dass der Widerspruch besteht, statt ihn zu übergehen. Die Einzelheiten stehen im Abschnitt zu Fahrzeuganzeigen weiter oben. Entscheidend für Ihre Planung ist der zweite Punkt: Die Erweiterung um Quads, UTVs, Anhänger und Campingfahrzeuge hat Google ausdrücklich nur für die USA angekündigt, und auch das ältere Update zu Wohnmobilen ist in US-Begriffen formuliert. Praktisch heißt das für ein Reisemobilprojekt: Wir planen den Feed so, dass sich die betroffenen Kategorien mit einem Schalter aus der Einreichung nehmen lassen, und wir holen die Auskunft von Google ein, bevor Aufwand für Kampagnen eingeplant wird. Solange sie nicht vorliegt, steht das Format für diese Fahrzeuge bei uns nicht im Angebot.

Was muss auf meiner Fahrzeugdetailseite sichtbar sein?

Händlername, Händlerstandort, Fahrzeugpreis, bei Neufahrzeugen die unverbindliche Preisempfehlung, die Fahrzeugidentifikationsnummer, bei Gebrauchtfahrzeugen die Laufleistung und die Verfügbarkeit. Dazu kommt die Konsistenzregel: Der Preis in der Datenquelle und in den strukturierten Daten muss exakt dem Preis auf der Seite entsprechen, und die Laufleistung ebenso. Die verlinkte Seite muss erreichbar sein und das beworbene Fahrzeug korrekt zeigen. Arbeiten Sie mit Link-Vorlagen, muss die Vorlage den Store-Code-Parameter enthalten und auf die konkrete Fahrzeugseite führen. Das ist der Grund, warum ein Projekt zu Fahrzeuganzeigen bei uns als Website- und Datenprojekt beginnt und nicht als Kampagnenprojekt.

Brauche ich für Deutschland die Fahrzeugidentifikationsnummer im Feed?

Nein, im Feed ist die Fahrzeugidentifikationsnummer für Deutschland nicht verpflichtend; sie ist auch für Frankreich, Italien, Japan, Spanien, die Niederlande und das Vereinigte Königreich sowie bei Bestellfahrzeugen optional. Wo Sie sie einreichen, muss sie je Fahrzeug eindeutig sein. Verpflichtend ist dagegen die Laufleistung, und zwar immer mit Einheit – die zulässigen Schreibweisen sind eng gefasst, und der Wert muss zur Angabe auf der Landingpage passen. Diese Unterscheidung ist typisch für den Feed: Ein Teil der Attribute ist überall Pflicht, ein anderer nur länder- oder zustandsabhängig. Welche Felder Ihr Bestand tatsächlich liefern kann, prüfen wir vor der Einreichung.

Bieten Sie Google Vehicle Ads als fertige Leistung an?

Nein, heute nicht als fertiges Paket. Das Format ist in Deutschland seit März 2026 allgemein verfügbar, ausgeliefert haben wir es aber noch in keinem Kundenprojekt – deshalb sagen wir Ihnen, wo unsere Erfahrung endet, statt eine Routineleistung zu verkaufen. Was wir heute liefern, ist der Datenteil: der Feed aus dem führenden System, die Pflichtattribute, Bilder ohne Logo und Wasserzeichen, der Store-Code in der Link-Vorlage. Dazu die Reihenfolge, die den Aufwand bestimmt: zuerst die Zulassungsfrage, dann Feed und Fahrzeugdetailseite, erst danach eine Kampagne. Kosten oder Mindestbudgets nennt Google in der Dokumentation nicht; wir nennen sie deshalb auch nicht.

Muss ich für Ihre Fahrzeugsuche auf TYPO3 wechseln?

Nicht zwingend. Unsere Fahrzeugsuche ist eine TYPO3-Extension und setzt insofern TYPO3 voraus – aber die Suche ist die zweite Frage, nicht die erste. Zuerst klären wir, wo Ihr Bestand geführt wird und über welche Schnittstelle er erreichbar ist. Ist Ihr bestehendes System datenseitig anschlussfähig, bauen wir die Datenkette und lassen die Website stehen. Hält es die Fahrzeugdaten nicht strukturiert, rechnen wir Anbindung gegen Neubau und legen Ihnen beide Wege mit Aufwand vor. Wenn ein Neubau sich nicht rechnet, sagen wir das.

Was kostet das, und wie schnell reagieren Sie nach dem Go-live?

Einen Aufwand nennen wir nach der Systemaufnahme, nicht vorher – er hängt an der Zahl der Kanäle, am führenden System, am Zustand der Daten und daran, ob Fahrzeuganzeigen dazukommen. Für den Betrieb danach gilt: Ohne Service-Level-Vereinbarung bearbeiten wir Anfragen in Eingangsreihenfolge innerhalb von 48 Stunden zu den Geschäftszeiten, Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr. Mit Vereinbarung gibt es vier Stufen – BASIC mit 24, STANDARD mit 8, ADVANCED mit 4 und PREMIUM mit 2 Stunden Reaktionszeit, abgerechnet als Monatspauschale netto je Projekt beziehungsweise Shop. Die Preise nennen wir auf Anfrage, weil sie an Systemgröße, Zahl der Schnittstellen und Bestand hängen.

Anfrage

Wir sehen uns Ihre Bestandskette an.

Sagen Sie uns, wo Ihr Bestand geführt wird und was auf der Website davon ankommen soll. Sie bekommen eine schriftliche Einschätzung zu führendem System, Portalzugang und Zulassungsfrage – auch dann, wenn Sie danach woanders beauftragen.

  • Antwort von jemandem, der das System kennt — keine Warteschleife
  • Einschätzung vor dem Angebot, auch wenn sie gegen ein Projekt spricht
  • Ihre Angaben gehen per E-Mail an uns, nicht in ein CRM eines Dritten

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