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Schnittstellen- und API-Entwicklung für ERP, PIM und Shop

Ihr Shop ist nur so gut wie die Daten, die er bekommt. Wir entwickeln Schnittstellen zwischen Warenwirtschaft, PIM, Versand, Zahlung und Ihrem Shop — mit sauberem Datenmapping, Fehlertoleranz und Monitoring. Konzept, Umsetzung und Betrieb in einer Hand.

REST & GraphQLERP-AnbindungMiddlewareMonitoring

Vom Datensilo zum Datenfluss

In den meisten Unternehmen führt die Warenwirtschaft Preise, Bestände und Aufträge, das PIM die Produktdaten, der Shop verkauft — und dazwischen werden Daten per Hand gepflegt oder per Excel-Export bewegt. Das funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert. Wir entwickeln Schnittstellen, die ERP, PIM, Versanddienstleister und Zahlungsanbieter direkt mit Shop und Website verbinden: Bestände und Preise fließen automatisch in den Shop, Bestellungen zurück ins ERP, Trackingnummern zum Kunden.

Der eigentliche Aufwand steckt selten im Transport, sondern im Datenmapping. Felder heißen in jedem System anders, Einheiten und Varianten folgen eigenen Logiken, und für jede Datenart muss klar sein, welches System führt. Genau das legen wir im Konzept fest, bevor die erste Zeile Code entsteht. Saubere Datenintegration beginnt mit dieser Entscheidung, nicht mit der API.

Direktanbindung oder Middleware

Wir entwickeln REST- und GraphQL-APIs mit PHP 8.x und Symfony. Wenn zwei Systeme Daten austauschen, reicht oft eine Direktanbindung — schlank, wartbar, schnell umgesetzt. Sobald mehrere Systeme beteiligt sind, rechnet sich Middleware: eine zentrale Stelle für Mapping, Validierung, Warteschlangen und Logging statt eines Geflechts aus Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, das irgendwann niemand mehr überblickt.

Nicht jeder Datenfluss braucht Echtzeit. Produktdaten dürfen im geplanten Import laufen, Bestände und Bestellungen sollten es meist nicht. Wir entscheiden je Datenart, ob Batch, zeitnaher Abgleich oder ereignisgesteuerte Übertragung passt — und setzen dafür unter anderem Redis für Queues und Caching ein.

Fehlertoleranz ist der eigentliche Job

Das klassische Szenario: Der nächtliche Import bricht bei Datensatz 40.000 ab, niemand bemerkt es, und am Vormittag bestellen Kunden Artikel, die es nicht mehr gibt. Solche Fehler sind keine Frage des Ob, sondern des Wann — jede Gegenseite liefert irgendwann fehlerhafte oder unvollständige Daten. Eine Schnittstelle ist erst fertig, wenn sie damit umgehen kann.

Deshalb bauen wir Validierung vor den Import, nicht dahinter: Fehlerhafte Datensätze werden aussortiert und gemeldet, der Rest läuft durch. Prozesse sind idempotent und wiederanlauffähig — ein abgebrochener Import lässt sich gefahrlos erneut starten. Und jede produktive Schnittstelle hängt am Monitoring: Fehler erreichen uns per Alert, nicht über die Beschwerde eines Kunden.

Dokumentation gehört zur Schnittstelle

Viele Schnittstellen laufen seit Jahren, aber niemand weiß mehr genau, was sie tun. Der Entwickler ist weg, Dokumentation gibt es nicht, und jede Änderung fühlt sich an wie ein Eingriff am offenen Herzen. Solche Fälle übernehmen wir: Wir lesen Code, Logs und Datenbank, rekonstruieren die Datenflüsse und dokumentieren sie — als Grundlage für Sanierung oder Neubau.

Bei allem, was wir selbst entwickeln, gehört Dokumentation von Anfang an dazu: Datenflüsse, Mappings, Fehlerfälle, Ansprechpartner der Gegenseite. Konzept, Umsetzung und Betrieb kommen dabei aus einem Team in Oldenburg — die Entwickler, die eine Schnittstelle bauen, betreiben sie auch. Das ändert, wie gebaut wird.

Häufige Fragen

Was kostet eine ERP-Anbindung an den Onlineshop?

Das hängt vom ERP-System, vom Datenmodell und von der Zahl der Datenarten ab — eine reine Bestandsübertragung ist eine andere Größenordnung als eine vollständige Auftragsabwicklung über mehrere Systeme. Nach einer Analyse Ihrer Systemlandschaft nennen wir einen konkreten Aufwand. Vor dem Projekt, nicht danach.

Wie lange dauert die Entwicklung einer Schnittstelle?

Eine einzelne Anbindung mit klarem Datenmodell und dokumentierter Gegenseite ist oft in wenigen Wochen produktiv. Middleware-Projekte mit mehreren Systemen brauchen entsprechend länger. Der größte Zeitfaktor ist selten der Code, sondern die Klärung, welches System welche Daten führt — deshalb steht diese Klärung bei uns am Anfang.

Können Sie eine bestehende Schnittstelle ohne Dokumentation übernehmen?

Ja. Wir lesen Code, Logs und Datenbank, rekonstruieren die Datenflüsse und dokumentieren sie. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob die Schnittstelle weiterbetrieben, saniert oder neu gebaut wird — auf Basis von Fakten statt Vermutungen.

Welche ERP-Systeme können Sie anbinden?

Grundsätzlich jedes System, das Daten über eine API, Dateien oder eine Datenbank bereitstellt. Wir arbeiten mit REST, SOAP sowie CSV-, XML- und JSON-Formaten. Entscheidend ist weniger das ERP als die Qualität seines Datenmodells — die prüfen wir vor der Umsetzung.

Was passiert, wenn der nächtliche Import fehlschlägt?

Bei unseren Schnittstellen: Der Import bricht kontrolliert ab oder überspringt fehlerhafte Datensätze, das Monitoring meldet den Fehler, und der Wiederanlauf holt die Daten nach. Ohne diese Mechanismen fällt ein Fehler oft erst auf, wenn Kunden falsche Bestände sehen — genau das verhindern wir.

Weitere Antworten in unseren Fragen & Antworten

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