Wofür Shopify die richtige Wahl ist
Shopify nimmt dem Händler alles ab, was mit Betrieb zu tun hat: Hosting, Updates, Sicherheit der Plattform, Skalierung bei Lastspitzen, Zahlungsabwicklung. Das macht es zum leichten Einstieg — ein Shop mit einem klar umrissenen Sortiment, Standardprozessen und Endkunden als Zielgruppe steht schnell und läuft ohne Administrator. Wer vorher noch nie online verkauft hat oder ein neues Geschäftsfeld testen will, bekommt mit Shopify ein funktionierendes Ergebnis zu planbaren monatlichen Kosten.
Unsere Arbeit beginnt dort, wo die Vorlage endet: Theme-Anpassung, Produktdaten aus der Warenwirtschaft oder dem PIM, Zahlungs- und Versandanbieter, Rechtstexte, Tracking mit Einwilligung, und die Anbindung an die Systeme, die im Unternehmen ohnehin laufen. Das ist dieselbe Schnittstellenarbeit wie bei jedem anderen Shop — nur dass der Shop selbst nicht bei uns, sondern bei Shopify läuft.
Wo Shopify an seine Grenzen kommt
Die Stärke ist zugleich die Grenze: Weil der Hersteller die Plattform kontrolliert, bestimmt er, was möglich ist. B2B-Anforderungen wie Kundenhierarchien, Freigabeprozesse, kundenindividuelle Preislogik oder OCI-Punch-out für den Einkauf Ihrer Großkunden sind in Shopify nur über Apps und Umwege abbildbar — oder gar nicht. Daten liegen beim Anbieter, Checkout und Serverstandort sind nicht frei wählbar, und jede App ist eine weitere monatliche Position und eine weitere Abhängigkeit.
Deshalb sagen wir im ersten Gespräch, wohin der Shop wachsen soll. Bleibt es bei Endkunden und Standardprozessen, ist Shopify eine gute Wahl. Zeichnen sich B2B, komplexe Preislogik, enge ERP-Integration oder eigene Prozesse ab, planen wir gleich mit Shopware 6 — oder den späteren Umzug dorthin, mit Produkten, Kunden und Bestellhistorie.
Vom Einstieg zum Ausbau
Ein Shop, der mit Shopify gestartet ist und dem System entwächst, ist kein Fehler, sondern ein Erfolg. Die Migration zu Shopware 6 planen wir wie jeden Systemwechsel: Produkte, Kunden, Bestellhistorie und Medien werden strukturiert übernommen, Weiterleitungen sichern die Rankings, und vor dem Go-live wird abgeglichen. Wer das von Anfang an im Blick hat, pflegt seine Produktdaten so, dass sie den Umzug überstehen — in der Warenwirtschaft oder dem PIM, nicht nur im Shop.